Unser Schutzkonzept

Ein respektvolles Miteinander und der Schutz vor Gewalt haben bei uns oberste Priorität. Grundlage unserer Präventionsarbeit ist das Institutionelle Schutzkonzept (ISK). Es beschreibt verbindliche Regeln, Zuständigkeiten und Maßnahmen, damit die PSG Augsburg ein sicherer Ort für alle ist und bleibt. 

Für Leiter*innen und andere Verantwortliche gelten dabei verbindliche Standards.

Erweitertes Führungszeugnis (eFZ)

Alle Ehrenamtlichen, die die Aufsichtspflicht für Kinder und Jugendliche übernehmen oder in engerem Kontakt zu ihnen stehen, müssen vor Beginn ihrer Tätigkeit ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis (eFZ) vorlegen. 

Das eFZ darf bei der Einsichtnahme nicht älter als drei Monate sein und muss alle fünf Jahre erneut vorgelegt werden. Liegt die erforderliche Bestätigung nicht vor oder ist die Wiedervorlage überfällig, darf die betreffende Person bis zur Klärung keine Tätigkeit übernehmen, für die ein eFZ erforderlich ist.

Präventionsschulungen

Fachwissen und Handlungssicherheit sind wichtige Grundlagen für Prävention. Deshalb ist die Präventionsschulung fester Bestandteil der Leiter*innenausbildung. 

Die Basisschulung umfasst mindestens sechs Stunden. Spätestens alle fünf Jahre ist eine Auffrischungsschulung von mindestens drei Stunden erforderlich. Die Auffrischung muss im laufenden Kalenderjahr nach der Erinnerung absolviert werden. 

Wird die Schulung nicht fristgerecht aktualisiert, entfällt auf Diözesanebene der vergünstigte Teilnahmebeitrag für Leiter*innen und bei Lagern und Veranstaltungen wird der reguläre bzw. erhöhte Teilnahmebeitrag fällig. 

Auf Stammesebene liegt die Umsetzung der Vorgaben zu eFZ und Präventionsschulungen bei den jeweiligen Stammesvorständen. Bei Siedlungen ohne eigenen Stammesvorstand liegt die Verantwortung auf Diözesanebene